Nun also Jamestown, die Kleinstadt in North Dakota, in der unsere Tochter mit Familie lebt. Da spielt sich das tägliche Abenteuer auf einem sehr begrenzten Umfeld ab. Die Straßen im Viertel rauf und runter, hinaus zum Damm, der den James River aufstaut, die große Wiese umrunden. Enkel Hunter ist immer dabei und der Hund Rooster. Ein sehr junger Labrador, der z. Z. nur an der Leine laufen kann, er ist noch zu wild. Ihn zu halten ist mitunter ein Abenteuer. Bald wird er bei Fuß gehen wie seine Vorgänger Souky und Rosi. Die beiden Damen waren gut erzogen. Das ist bei Rooster noch im Werden. Er soll als Jagdhund ausgebildet werden. Die Gene dazu bringt er mit , es ist ein Labrador. Das sind ausgezeichnete Jagdhunde. Eine Gummi-Ente, die „quak-quak“ von sich gibt, wenn man auf sie tritt oder sie drückt, liegt bereits im Garten. Allem, was man Rooster hinwirft, jagt er nach. Das wird!
Klein Hunter will unbedingt laufen, also raus aus der Karre. Mit kleinsten Schritten trappelt er los und freut sich des Lebens. Diese Freude drückt er mit lautem Jauchzen aus. Er hat keinerlei Angst vor dem Hund, packt ihn an der Schnauze, was dieser sich gefallen lässt. Erinnert mich an das Gedicht von Robert Gernhardt mit der Kormoranin aus den Animalerotica …
Das Wetter lädt derzeit in Jamestown zum Spazierengehen ein, Temperaturen zwischen 25°C und 30°C. Nur die Mücken stören, die schon am helllichtem Tage aktiv sind, nicht so wie bei uns erst in den Abendstunden. Aber wir haben guten Mückenspray dabei (Anti Brumm). Die Herstellerfirma wirbt damit, dass Anti Brumm Mücken und Zecken fern hält, ohne sie zu vergiften. Die Wirkung von Anti Brumm beruht darauf, dass die Inhaltsstoffe körpereigene Gerüche, welche die Mücken und Zecken anlocken, verdecken und die Tiere abschrecken, ohne zu töten. Ich wünsche den Mücken immer den Tod und erschlage sie, sobald sie sich auf mir nieder lassen. Nicht gerade den buddhistischen Regeln folgend …
