Etwa 20 Meilen nördlich von Milwaukee – das wir umfahren und nicht besuchen – liegt das malerische Städtchen Cedarburg. Ursprünglich von irischen Farmern gegründet (1840) siedelten sich hier bald deutsche Handwerker und ländliche Kleinindustrie an. Die Deutschen gaben dem Örtchen das solide Gepräge. Anders als vielerorts kleinstädtischen Amerika herrscht hier die Backsteinarchitektur und nicht das Holzhaus in der Stadt vor. Cedarburg war früher per Straßenbahn mit Milwaukee verbunden. Sie verkehrte bis 1948, die Fahrt dauerte 30 Minuten. Davon über geblieben ist noch eine Holzbrücke über den Fluss Cedar Creek .
Mitte der 1980er Jahre wurde ein Teil der Downtown von Cedarburg mit mehr als 100 historischen Gebäuden in das National Register of Historic Places eingetragen. Diese historische Wertschätzung lässt uns ein Städtchen erleben, das viel Vergangenheit atmet, die auch in dem kleinen aber feinen Museum zu betrachten ist.
Von Cedarburg geht es weiter zum Port Washington, wo wir auf der Hafenmeile ein wenig bummeln, bevor wir weiter über Sheboygan nach Green Bay fahren, wo wir die nächsten zwei Nächte im Bay Motel verbringen.
