Es war uns von Anfang an bewusst, dass viel Arbeit während des zweiten Teils der Reise auf uns zukommen würde: Unsere Tochter und ihr Mann hatten erst vor kurzem ein Haus erworben und sind mit Sack und Pack und dem kleinen Sohnemann innerhalb von Jamestown umgezogen. Jamestown ist sehr klein (etwa 34 km2 von ca. 15.000 Einwohnern bewohnt), man kann von einer Straße in die nächste recht einfach umziehen.
Als wir ankamen wurde gerade eine neue Küche eingebaut. Auch das ging relativ fix, denn der Hausherr ist Schreiner von Beruf. Und da er in Deutschland ausgebildet wurde und nun schon seit einigen Jahren in den USA arbeitet, beherrscht er so gut wie alle Gewerke im Hausinnenausbau. Das ganze Haus hatte er von innen neue gestrichen. Das war sicher eine Mordsarbeit. Die Ecken hatte er mit der großen Rolle nicht erreicht und so übertrugen die beiden uns die Nacharbeiten. Rauf auf die Leiter, streichen, Leiter versetzen, streichen und so weiter und so fort. Gefühlt haben wir eine Woche gestrichen, Kartonagen der Küchenteile zerkleinert, Schränke aufgebaut und und und. Es ist ja gut, wenn man sich nützlich machen kann …
