Elsternest

Susanne Kaiser schreibt im Krimi über (digitale) Hexenjad

Witch Hunt von Susanne Kaiser besprochen von Susanne Martin

Susanne Kaiser, die als Journalistin unter anderem für die ZEIT schreibt und für den Deutschlandfunk, arte und andere TV Sender arbeitet, hat mit Witch Hunt ihren zweiten Kriminalroman geschrieben. Darin rückt sie wieder ihre LKA-Ermittlerin Obalski in den Mittelpunkt. Untersuchte sie in ihrem ersten Fall die Taten einer Gruppe junger Frauen, die sich gegen männliche Gewalt richteten (Riot Girl), taucht sie nun in die Sphären der sogenannten Incels ein.

Incels beginnen eine digitale Hexenjagd

Eine Gruppe junger Männer, die sich als Incels bezeichnehat mit Witch Hunt ihren zweiten Kriminalroman geschrieben. Darin rückt sie wieder ihre LKA-Ermittlerin Obalski in den Mittelpunkt. n, macht digitale Hexenjagd gegen eine bayrische Landtagsabgeordnete. Diese Hexenjagd bleibt jedoch nicht im Digitalen. Sie setzt sich in der realen Welt fort.

Zur Erklärung: Incel (Abkürzung aus involuntarily celibate, englisch für ‚unfreiwillig sexuell enthaltsam‘; wörtlich: ‚unfreiwillig zölibatär‘) ist die Selbstbezeichnung heterosexueller Männer, die nach Eigenaussage unfreiwillig keinen Geschlechtsverkehr bzw. keine romantische Beziehung haben und der Ideologie einer hegemonialen Männlichkeit anhängen.

Die Krimis von Susanne Kaiser begeistern Susanne Martin

Gastrezensentin Susanne Martin war vom zweiten Susanne-Kaiser-Krimi wieder angetan. Ihre ausführliche Rezension könnt ihr hier nachlesen: Susanne Kaiser: Witch Hunt. Obalskis zweiter Fall

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