Unser Garten wurde jüngst als vogelfreundlicher Lebensraum mit einer wunderschönen Plakette prämiert. Ein Zertifikat bescheinigt unser Engagement. Darin heißt es:
Sie geben ein Beispiel und sind Motivation für andere, diese Vielfalt zu erhalten. Herzlichen Glückwunsch
Carsten Heimann / Thomas Scharr
Zwei Unternehmer fördern die ökologische Vielfalt
Die zwei Unternehmer Thomas Scharr und Carsten Heimann hatten im Frühjahr 2024 die Idee, naturnahe Gärten zu prämieren und gründeten die Initiative „Vogelfreundlicher Lebensraum“. Carsten Heimann kommt als Experte für ökologischen Garten- und Landschaftsbau in vielen Gärten in Korntal-Münchingen und er sah, welche Gartenbesitzer nicht nur etwas für das menschliche Auge sondern auch für Insekten und Vögel – oft unbewusst – tun. Pflanzenvielfalt, Blütenpracht sind ein Paradies für Insekten und Bienen. Diese sind wiederum Nahrung für unsere heimischen Vögel ebenso die Samen der Pflanzen. Das Projekt von Scharr/Heimann soll all diejenigen stärken und motivieren, die naturnahe Bereiche schaffen und zum Erhalt der Gartenvögel beitragen. Die beiden glauben, man kann immer anfangen, etwas zu tun. Zur Artenvielfalt kann jeder beitragen und mit wenig Aufwand viel erreichen.
Ökologischer Gestaltungsansatz
Auch bei unserer Gartenbegehung lobte Carsten Heimann nicht nur unseren Gestaltungsansatz, sondern gab auch noch Tipps für ökologische Gartengestaltung. So war uns z. B. völlig unbekannt, dass die Forsythien zu den Blütensträuchern gehören, die relativ schnell vergreisen und blühfaul werden. Für Insekten sind sie absolut nutzlos. Besser etwas an die Stelle pflanzen, das Nahrung für die fliegenden, kleinen Gesellen bereithält, wie z. B. das vor zwei Jahren von meiner Frau neu angelegte Wildblumenbeet auf einem Sandbett. Auch die Brennnesseln und der ein oder andere Haufen Totholz in unserem Garten sind für Schmetterlinge und Kleinlebewesen von großem Wert. Auf unsere Efeuhecken und Beerensträucher fliegen Vögel ebenso wie auf Asthaufen, Laub auf dem Boden, Komposthaufen und unsere Natursteinmauern. Schon lange versuchen wir heimische Pflanzen anzupflanzen, haben aber noch einige „Altlasten“, wie unseren Lorbeerstrauch, der den Eingang umrankt. Für Insekten völlig uninteressant. Dankbar für seine Tipps werden wir an dem Vogelparadies weiter arbeiten. Ob sich dann auch der Vogel des Jahres 2025, der Hausrotschwanz, einmal bei uns blicken lässt?
Wenn Sie sich beraten lassen wollen, um einen vogelfreundlichen Garten zu gestalten, dann nehmen Sie Kontakt auf mit Herrn Heimann oder Herrn Scharr.
