Elsternest

Eine einsame Bucht – Aus dem Tagebuch eines Inselreisenden XX

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Es ist Freitag, der 12. September, ich blicke langsam auf das Ende meines Urlaubs, ich bin erholt, angefüllt mit Eindrücken, die mir diese wunderschöne Insel geschenkt hat. Ich denke an unseren Rückflug und meine Gedanken streifen das, was mich zu Hause erwartet…

M. hatte am diesem Tag noch einmal das Bedürfnis, ins klare Wasser einzutauchen und so ließ er sich von R. an den Strand von Cala Torta chauffieren, baute dort seinen stark lädierten Sonnenschirm auf und cremte sich mit der Sonnenmilch von T. ein. (Wir erinnern uns, im Tagebuch X eines Inselreisenden wurde ausführlich über die Qualen berichtet, die M. mit der Sonnenpaste seines Freundes A. erlitten hatte.)

Die Bucht von Cala Torta liegt in einem Naturschutzgebiet, das kleine Holzrestaurant bildet die einzige Infrastruktur. Klares Wasser, weißer, feiner Sand. Nur die Fische, die M. beobachtete, machten einen traurigen Eindruck: Das Meer ist total überfischt, nur sehr wenige Fische bewunderten die kraftvollen Kraulbewegungen von M. Eine Künstlerin aus Artà hat das in einer Skulptur, speziell für Kinder gestaltet, zum Ausdruck gebracht. Woher kommt der preiswerte Fisch, den M. hier kaufte? Eine Frage worauf auch T. u. R. keine Antwort zu geben wussten. Die Fische konnte M. nicht nach dem Schicksal ihrer Freunde fragen, er konnte ihre Sprache nicht.

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