Elsternest

Eine Kamera für Coronazeiten


 
Wer einen Computer mit Internetanschluss besitzt hat in den Monaten seit Ausbruch der Pandemie sicher auch schon an einer virtuellen Konferenz teilgenommen. Beliebte Programme wie ZOOM oder jitsi boomen in diesen Zeiten des Kontaktverzichts.

Damit so eine Konferenz durchgeführt werden kann, benötigt man eine Videokamera und ein Mikrofon. Sind beide mit dem Computer verbunden, kann es losgehen. M. hatte sich zu Beginn eine Kamera eines lieben Nachbarn ausgeliehen, war aber mit deren Qualität nicht zufrieden, zudem musste er ein externes Mikrofon anschließen (das von seinem Headset). Mittlerweile hat er sein Equipment deutlich verbessert.

Die Kamera: Der Teufel steckt im Detail

Auch sein bester Freund A. stand vor dem Problem, dass er für seinen Desktop weder Kamera noch Mikrofon besaß. Das im Internet gekaufte Exemplar hatte eine schlechte Qualität, so schickte er das Teil zurück und überlegte, wie er es anstellen könne, seine Handykamera mit dem PC zu verbinden. Dazu musste er erst einmal – abseits aller Apps – auf die Kamera zugreifen. Nach einigen Internetrecherchen, hatte er gefunden, wie er die Kamara für den direkten Zugriff freischalten kann. Auch ein kleines Programm zu Steuerung der Kamera war schnell herunter geladen und installiert. Blieb das Problem mit der Halterung. Aber A. ist als versierter Bastler weit über Europa hin bekannt und so baute er aus einem alten, portablen Kamerastativ, einem Sperrholzbrett und Kabelschellen eine Kamerahalterung inklusive Ständer. Verbinden lässt sich die Kamera mittels USB-Kabel oder über das WLAN.

M. schaute sich das Resultat an und staunte nicht schlecht über die hervorragende Qualität von Bild und Ton. Sie kommt an Kameras im 3stellingen Eurobereich locker heran.

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