Elsternest

Mumford & Sons: Ja, ich will auf dich warten!

Mumford & SonsZum Abspielen von „I will wait“ bitte auf den Button klicken

Marcus Mumford (Gesang, Gitarre, Schlagzeug), Ben Lovett (Keyboard, Akkordeon), Ted Dwane (Kontrabass) und „Country“ Winston Marshall (Banjo, Dobro) fand sich 2007 in London zusammen und gaben sich den Namen Mumford & Sons. Sie erspielten sich innerhalb eines Jahres so viel Popularität in der Folkszene, dass sie zum Glastonbury Festival of Contemporary Performing Arts eingeladen wurden (Somerset im Südwesten Englands). Dieses Festival für Musik und darstellende Kunst hat seine Wurzeln in der Hippi-Bewegung und kann mit dem Rudolstadt-Festival in Thüringen verglichen werden.

Für den auf dem zweiten Studioalbum (2012) veröffentlichten Song I Will Wait bekam Mumford & Sons viele positive Kritiken. Er nimmt mit seinem „geschrienen Refrain“ und einer treibenden Kick-Drum ab Minute 1:40 so richtig Fahrt auf, es ist ein ein ausgelassener Stampfer. Ein ernsthafter Text über eine Beziehung, die so perfekt ist, dass Marcus Mumford in Ehrfurcht niederkniet. Trotz aller Konflikte des Lebens auf der Straße. Er könnte seine Hände heben und sich wünschen, dass sein Geist „von den Lügen befreit wird“.

Kein Glaubensbekenntnis

Der Song erzählt die Geschichte eines Mannes, der sich durch schwierige Zeiten kämpft, um bei der Person zu sein, die er liebt. Damit passt der Text perfekt zu der treibenden Musik. Immer wieder springen die vier Jungs von Mumford & Sons in ihrem Gesang eine Oktave höher und prügeln die Hölle aus dem Refrain. Ein perfektes Stück Folk-Rock.

Obwohl man in den Song religiöse Untertönen hinein interpretieren könnte, hat Marcus Mumford die Vermutung zurückgewiesen, dass das Album ein Glaubensbekenntnis sei:

Wir fühlen uns in keiner Weise evangelikal. Wirklich nicht. Abgesehen von der Musik. […] Spiritualität ist das Wort, mit dem wir uns mehr beschäftigen. Wir sind Fans des Glaubens, nicht der Religion. Wir schreiben einfach Songs, die Fragen stellen. Manchmal ist es am besten, einen Song zu schreiben, um einer Frage nachzugehen, über die man im Gespräch nicht unbedingt sprechen würde.

I Will Wait

Well I came home
Like a stone
And I fell heavy into your arms
These days of dust
Which we′ve known
Will blow away with this new sun

But I’ll kneel down wait for now
And I′ll kneel down
Know my ground

And I will wait, I will wait for you
And I will wait, I will wait for you

So break my step
And relent
Well you forgave and I won’t forget
Know what we’ve seen
And him with less
Now in some way
Shake the excess

Cause I will wait, I will wait for you
And I will wait, I will wait for you
And I will wait, I will wait for you
And I will wait, I will wait for you

Now I′ll be bold
As well as strong
And use my head alongside my heart
So tame my flesh
And fix my eyes
A tethered mind, freed from the lies

And I′ll kneel down
Wait for now
I’ll kneel down
Know my ground

Raise my hands
Paint my spirit gold
And bow my head
Keep my heart slow

Cause I will wait, I will wait for you
And I will wait, I will wait for you
And I will wait, I will wait for you
And I will wait, I will wait for you

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