Elsternest

Die Moselreise – Triffst du Buddha unterwegs …

Buddha

Auf Buddha im Moseltal zu stoßen, hatte M. nicht erwartet. Und doch geschah es. M. studiert die Karte. Er will den Weg zu seinem Hotel finden, in dem er die nächsten drei Tage nächtigen will. Dabei stößt M. auf Buddha: gleich gegenüber seines Hotels, am anderen Moselufer, hat der Unternehmer und Buddhist Wolfgang Preuß ein Museum errichtet.

Von der Kelterei zur Heimstätte des Buddha

Wolfgang Preuß erwarb eine alte, im Jugendstil errichtete Weinkellerei, und ließ sie aufwändig restaurieren, umbauen und erweiterte sie um einen lichtdurchfluteten Anbau.

Allein 225 Quadratmeter misst dieser Anbau mit seiner zehn
Meter hohen und 17 Meter breiten verglasten Front. Insgesamt stehen den figürlichen Darstellungen der buddhistischen Geisteswelt 4000 Quadratmeter zur Verfügung.

Das Museum eröffnete für Buddha seine Tore 2009

Seit 2009 ist die überwältigende Sammlung von über 2000 Statuen aus den unterschiedlichen buddhistischen Kulturkreisen zu bewundern. Sie stammen aus Indien, Ceylon, Burma, Tibet, Nepal, China, Kambodscha, Laos, Thailand oder auch aus Japan. Durch Wolfgang Preuß kam der Buddha ins schöne Moseltal. M. Ist begeistert, seine Praxisseine Praxis so wundervoll „bebildert“ zu finden.

Anmerkung:

„Triffst Du Buddha unterwegs, so töte ihn“, lautet ein alter Zen-Spruch. Diese Aufforderung, sich von Autoritäten zu lösen, macht Sheldon Kopp zur Überschrift seines Standardwerks der Psychotherapie. Darin schlägt er die Brücke von den frühen Weisheitslehren zur modernen Psychotherapie. Denn auch sie fordert ihre Patienten auf, Altes hinter sich zu lassen und neue Wege der Selbsterkenntnis einzuschlagen.

Sheldon B. Kopp, geboren 1929, gestorben 1999, war praktizierender Psychotherapeut und Dozent in Washington D.C. Über zwanzig Jahre lang arbeitete er u.a. in Gefängnissen, Krankenhäusern und Heilanstalten.

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