Elsternest

Gestatten: Luisa Ortwein, Künstlername Lùisa

Luisa OrtweinZum Abspielen von „Come Around“ bitte auf das Bild klicken

Unter dem Künstlername Lùisa veröffentlicht die deutsche Singer-Songwriterin Luisa Ortwein ihre Musik. Bereits mit acht Jahren spielte sie Klavier. Mit 14 Jahren trat sie als Sängerin in ihrer ersten Band auf die Bühne. Ein Jahr später, mit 15 Jahren, wechselte sie zur Gitarre und mit 16 Jahren begann sie, eigene Songs zu schreiben und auf die Bühne zu bringen. Mit einem befreundeten Musiker und Produzenten nahm sie in einem Studio in Kassel erst Songs auf. Neben der Aufnahme ihrer Songs machte sie 2011 am Philippinum in Marburg ihr Abitur. Mit dem Schulabschluss hielt sie nichts mehr in Marburg. Sie zog nach Hamburg.

Lùisa startet voll durch

2012 trat Lùisa mit ihrem Debütalbum One Youth Ago an die breite Öffentlichkeit. Da ist sie gerade mal 20 Jahre alt. Das Album schlägt Wellen. Sie startet ihre erste Deutschlandtour, ergattert einen Auftritt bei Inas Nacht und gewinnt 2013 den Hamburger Musikpreis Krach Und Getöse.

Vor nicht einmal 3 Monaten veröffentlichte Lùisa ihr drittes Album, New Woman, daraus ist der Song Come Around.

Über ihren Produktionsprozess sagt sie im Interview mit detektor.fm:

Ich sehe Musik immer in Bildern, eigentlich. Beziehungsweise auch das Arrangement oder wenn ich mir vorstelle, wie der Song am Ende klingt. Und ich habe vom Arrangement dann Ideen, aber in der Produktion hat Filippo Cimatti, mit dem wir gearbeitet haben, eben diese Bilder auch total gut verstehen können. Der wusste was ich meinte, wenn ich gesagt habe: ‚Ich seh‘ da jetzt den Wald.‘

Zu ihrem neuen Album führt Lùisa aus:

In „New Woman“ geht es darum, sich als Frau von einengenden Stereotypen zu befreien und über das hinauszuwachsen, was man als Frau an gendernormativen Konventionen und Selbstzweifeln in sich trägt. Es geht natürlich auch um meine eigene Geschichte, meinen eigenen Weg als Frau in der Musikbranche. Trotzdem wollte ich für den Song ein Video produzieren, das die Message des Songs nicht nur auf dieser individuellen Ebene unterstützt, sondern die kollektive Dimension des Songs hervorbringt.

Ich wusste, dass ich ein Performance-Video machen wollte, Tanz, 80s-Look, und mit vielen tollen Frauen arbeiten, um ihnen Raum in diesem Video zu geben. Den Berliner Regisseur Ivan Boljat und seine Arbeitskollegin Jouana Samia, eine fantastische, deutsch-libanesische Choreographin, Regisseurin und Tänzerin, sowie das Kollektiv von Lucid Dreams Productions habe ich über diverse Ecken kennengelernt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

WordPress Cookie Plugin von Real Cookie Banner