Elsternest

Sex and Crime – Tagebuch eines Inselreisenden V

WarumIMG_20140830_160927 zum Teufel, liest M. auf Mallorca einen Krimi aus Irland?

1. Weil er es kann. (Wie ein Kollege von M. zu sagen pflegt.)

2. Weil er ihn zum Geburtstag geschenkt bekommen hat.

3. Weil es um Missbrauch durch katholische Priester geht und die Enthauptung eines besonders schlimmen Exemplars (da denkt M. an die gerade in Korntal geführte Diskussion um den Missbrauch in den „Sozial“-Einrichtungen der Brüdergemeine und fragt sich, was eine Lösung wäre).

4. Weil die deutsche Übersetzung von Harry Rowolth verfasst wurde, den M. sehr bewundert.

Eine Vielzahl von musikalischen Zitaten machen einen großen Teil des Lesevergnügens aus: Warren Zevon, Emmylou Harris, Johnny Cash, R.E.M., Springsteen. Alles Musiker, von M. sehr bewundert.

Jack Taylor ist ein Privatermittler, der in seiner Heimatstadt Galway versucht, Licht in das grausige Verbrechen zu bringen, obwohl er von verschiedenen Seiten gewarnt wird, die Finger davon zu lassen, unter anderem auch von seinem ehemaligen Chef bei der Polizei. Das ganze Buch über kämpft Jack mit seinem Alkoholproblem und gegen seine Nikotinsucht an. Aber auch ohne diese beiden Laster ist er aus anderen Gründen ganz unten. Die düstere Stimmung des Buches kontrastiert wunderbar mit der gleißenden Sonne Mallorcas. M. hat es genossen.

Ken Breuen: Jack Taylor und der verlorene Sohn
dtv-Taschenbuch, 297 Seiten

zu erwerben in jeder Buchhandlung Ihres Vertrauens

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