Elsternest

USA-NW: San Francisco (Teil 1)

Mittwoch, 14. September 2022: Der 9. Tag der Reise
Steil und kurvig die Lombard Street hinunter
Steil und kurvig geht es die Lombard Street hinunter

Steil geht es an diesem Morgen für M. & T. Vom Motel die Lombard Street hinauf, die mit 21,3 % Steigung noch nicht die steilste Straße in San Francisco ist. Den Rekord hält mit 31,5 % die Filbert Street. Ein Teil der Lombard Street ist nur bergab befahrbar, dort wo sie in engen Schlangenkurven zum Stadtzentrum führt, mit Ziegeln gepflastert, vorbei an den mit Hecken bewachsenen Vorgärten der angrenzenden Wohnhäuser. Ein wunderschöner Blick eröffnet sich den beiden Reisenden auf das Zentrum und im Hintergrund ist das berühmte Gefängnis Alcatraz zu sehen.

Filmstudio und Beat Generation Buchhandlung

Eines der berühmten und von den wenigen noch erhaltenen Flatirons ist der Columbus Tower in San Francisco

Eine der bekanntesten Straßen in San Francisco ist die Columbus Avenue. Fast von den Piers im Hafen aus verläuft sie bis zur Transamerica Pyramid. Eines der berühmten und von den wenigen noch erhaltenen Flatirons ist der Columbus Tower. Das dreieckige Gebäude mit grünen Fensterrahmen aus Kupfer ist seit 1970 der Sitz der Francis Ford Coppolas Film-Produktionsgesellschaft (Filmstudio American Zoetrope). Hier entwickelte Coppola einer der bekanntesten Regisseure und Produzenten im amerikanischen Filmgeschäft, Filme wie der Pate, Apocalypse Now oder American Graffiti.

Der an der Columbus Avenue liegende Joe DiMaggio Playground lässt M. an den berühmten Song Mr. Robinson von Paul Simon denken, der über diese Legende des Baseballs gesungen hat: “Where have you gone, Joe DiMaggio? A nation turns its lonely eyes to you.”

Interessant auch die Buchhandlung City Lights Bookstore. Sie präsentiert eine ganze Etage mit Literatur von und über die Beat Generation.

Und es scheint, man sei in Asien

Happy Buddha in San Francisco

Dann geht es hinein nach Chinatown. M. & T. sind zwei von den vielen tausend Touristen, die hier täglich durch die Straßen schlendern. Sie diese lichtet M. die mal mehr, mal weniger authentischen Häuschen ab und lässt sich in die Geschäfte sowie Restaurants locken. Etwa 100.000 Menschen leben in diesem überschaubaren Viertel und es ist auffallend, dass die chinesischstämmigen Bürger in der überwiegenden Mehrzahl in San Francisco Maske tragen.

Von Chinatown wieder in die Häuserschluchten des Financal District und von dort mit dem Cable Car zurück an den Hafen. Müde strecken M. & T. ihre Füße unter die Bettdecke in ihrem Motelzimmer.

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